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Onlinedaten im Cloud

Cloud Computing einfach erklärt

Fast jeder von uns wird sich mit diesem Thema Cloud auseinander setzen.

Cloud Computing lernen

Cloud Computing (in deutsch die Wolke) hat mit der Verwendung einer entfernte IT-Infrastruktur zu tun, also mit der Ausführung von Programmen, die nicht auf dem lokalen Rechner installiert sind, sondern auf einem entfernten Rechner, der seine Dienste und Ressourcen (wie z.B. Rechenkapazität, Onlinespeicher, Vernetzungsmöglichkeit aber auch fertige Software) über das Internet anbietet, ohne dass diese auf dem lokalen Rechner installiert sein müssen.

Ähnlich wie unser Telefonnetz werden Computerservices, Software, etc… als öffentliches Kommunikationsmittel zur Verfügung gestellt. Dies setzt die Informationstechnologie mit einer Reihe von hochentwickelten Techniken im Voraus. Der Markt explodiert und die Anzahl der Anbieter wächst enorm tagtäglich.

Um Cloud Computin zu benutzen ist es einfach! Sie brauchen meistens nur eine Benutzername und ein Passwort. Was steckt aber genau dahinter? Welche Vorteile ud Nachteile gibt es?

Die Vorteile von Cloud Computing kurz vorgestellt:

  • Deutliche Senkung der Wartungs- oder Verwaltungskosten und Aufwand in eigener Regie
  • flexible und erweitbare Speicherkapazität von Daten
  • weltweite Nutzung von Cloud basierenden Anwendungen und Services – Voraussetzung: eine bestehende Internetverbindung

Mit der Entwicklung der Austausche und der Arbeitswelt macht es schon Sinn:

  • Der Ort der Arbeit wird immer flexibler: neue Arbeitsplatzkonzepte, wie Home Office oder Vernetztes Arbeiten, Collaboration verankern sich in die Unternehmen.
  • Besonders für Aussendienstmitarbeiter, Entwicklungsprojekte welche immer mehr mobile Daten erforderlichen, ist Cloud Computing eine Hauptbedingung für das produktive und Operative Geschäft.

3 Typen von Cloud Computing Architektur

Infrastruktur

Hier greift der Benutzer auf die Dienste eines Servers in einem Rechenzentrum. Seit 2006 unter den Namen Amazon Web Services (AWS) bekannt geworden,  sind hier z.B. verschiedene Online-Dienste des Unternehmens Amazon. Zahlreiche populäre Dienste wie beispielsweise Dropbox, Netflix, Foursquare, benutzen die Dienste von Amazon Web Services.  Microsoft Azure und Google Cloud sind direkte Konkurrente des AWS im Cloud Computing. In diesem Cloud Modell werden virtuelle Server, Netzwerk, Datenspeicher, Datenbanken als Instanz von dem Benutzer selbst verwaltet.

Plattform

Als Beispiel kann man  hier bekannte Produkte zitieren:

  • Windows Azure von Microsoft
  • „App Engine“ von Google
  • „force.com“ von Salesforce.com

Diese Online-Dienste werden hauptsächlich Softwareentwickler interessieren. Der Betreiber des Cloud Computings stellen in diesem Anwendungen und Datenbanken zur Verfügung, die netzbasiert genutzt werden können. Die eigenen Dateien des Anwenders liegen nicht mehr auf dem eigenen Computer, sondern auf den Servern des Providers.

Die benutzte Plattform soll darüber hinaus eine Synchronisation von Daten zwischen den Benutzern erlauben.

Anwendung

Bekannte Beispiele für Cloud-Anwendungen sind Apple iCloud, Google Drive, Microsoft OneDrive.

Wenn Sie aber mehr darüber erfahren wollen, empfehle ich einen Besuch der Messe WHD.global (World Hosting Day). Dort können Sie sich einen guten Eindruck verschaffen, was jetzt und zukünftig mit der Cloud- und Virtualisierungstechnologien machbar ist. Sicherheitslösungen wie Antiviren, cloud-basierte Entwicklungsumgebungen, Online Email-Dienste, Webseiten und E-Shop sind jetzt schon die bekannteste Beispiele.

Der Anwender nutzt hier eine Applikation, die ihm die Cloud über das Internet anbietet. Braucht der Anwender mehr Power sin die Dienste skalierbar. Er braucht nur dafür die passende Gebühren bezahlen. Bei Nutzung von Cloud Computing lässt sich die genutzte Kapazität variabel an den tatsächlichen Bedarf kurzfristig anpassen. Lokale Ressourcen (Software und Hardware) lassen sich einsparen.

Ob CRM, ERP oder Officeprogramme – die Zahl der Applikationen, welche cloudbasiert genutzt werden können, ist enorm. Sogar die alte Telefonanlage wird mit Cloud-lösungen nach und nach ersetzt.

4 Entwicklungsmodelle

Die Public Cloud –  Schechter Ruf

Jeder von uns hat von der NSA-Affäre etwas mitgekriegt. Public Cloud hat einen schechten Ruf.

  • Große Unternehmen vermeiden noch die Verwendung und entwicklen sichere Alternative.
  • Privatnutzer probieren Cloud Computing tagtäglich.
  • KMUs wollen davon profitieren, weil bares Geld erspart werden kann.

Private Cloud – Erweiterung des eigenen Netzes

Da die Akzeptanz von Privatanwendern noch nicht groß ist und viele Bedenken haben, ihre Daten bei großen Unternehmen zu speichern, weil diese beispielsweise ihre Geschäftsbedingungen jederzeit ändern könnten, stellen viele NAS-Systeme für zu Hause Funktionen bereit, wie man sie von Cloud-Speicher-Betreibern kennt. In diesem Fall spricht man von einer Personal Cloud, da die Infrastruktur der Datenspeicherung vollständig vom Anwender selbst betrieben wird.

Heutige PC verfügen normalerweise über einen Festplattenspeicher, der direkt in das Gehäuse des Computers eingebaut ist, und legen dort ihre Verzeichnisse und Dateien ab. Man spricht von direkt dem Computer zugeordnetem Speicher (Direct Attached Storage), der im Regelfall nur den Nutzern zur Verfügung steht, die unmittelbar am Computer arbeiten.

Soll ein Festplattenspeicher mit den darauf abgelegten Dateien netzweit zur Verfügung stehen, also von allen Rechnern des Netzwerks erreichbar sein, muss das Speichersystem zunächst direkt an das Netzwerk angeschlossen sein und zusätzlich Übertragungsprotokolle beherrschen, welche die Dateien auf diesem Speicherplatz im angebundenen Computernetz zur Verfügung stellen. Man spricht dann von „Speicher, der an ein Netz angeschlossen ist“, also Network Attached Storage oder kurz NAS. NAS-Systeme werden also direkt am Netzwerk angeschlossen und arbeiten autonom, d. h. ohne einen dedizierten PC oder Server zu benötigen. Die Dateisysteme des NAS, also alle dort angelegten Dateien und Verzeichnisse, erscheinen auf dem Zielsystem wie eine eingebundene Freigabe beziehungsweise ein lokales Dateisystem.

NAS-Systeme bieten also Serverdienste, die den über einen Netzwerkdienst angeschlossenen Clients betriebssystemabhängig einsatzbereite Dateisysteme zur Verfügung stellen. Das allgemeine Netzwerk ist in der Regel das Ethernet-basierte LAN, zunehmend auch WLAN. Über Netzwerkprotokoll wie https und ftp ist es möglich den Zugang auf die Daten zu gewähren.

Bekannte Hersteller von NAS-Systeme

  • Buffalo, D-Link, Netgear
  • QNAP, Seagate, Synology
  • Samsung Western Digital

Vorteile eines dedizierten NAS-Systems

  • Energieverbrauch: deutlich geringer Stromverbrauch im Vergleich zum PC
  • Dateizugriff: NAS können große Datenmengen bewältigen und mehreren Benutzern gleichzeitig Zugriff auf Daten gewähren. Durch den Einsatz leistungsfähiger Festplatten und Caches werden auch umfangreiche Datenmengen dem Benutzer schnell zugänglich gemacht. Die Problematik die darüber hinaus ensteht ist, wie sicher sind die Daten auf dem NAS-System? Aber ein NAS kann auch als Sicherungslösung für vorhandene Computer betrieben werden.
  • Datensicherheit / Übertragungsgeschwindigkeit: die meisten NAS-Systeme können mehrere Festplatten aufnehmen.  Die Platten werden  zu einem logischen Volume zusammengefasst werden können. Dies ermöglicht eine genaue Einstellung eines NAS hinsichtlich Datenverfügbarkeit, Sicherheit oder Geschwindigkeit.
  • Webzugriff: insbesondere NAS-Systeme, die nicht für den Unternehmens-, sondern für den Heim- bzw. SmallOffice-Einsatz ausgelegt sind, lassen sich zumeist bequem über eine Webschnittstelle einrichten und konfigurieren.
  • PC als NAS-System: ein alter PC kann auch als NAS-SYSTEM fungieren. Hier wird ein NAS-Betriebssystem verwendet:
    • FreeNAS: ein auf FreeBSD basierendes freies NAS Betriebssystem
    • OpenMediaVault: ein auf Debian basierendes Betriebssystem für NAS

Hybrid Cloud – Public and Private

Individualität wird bei der Hybrid Cloud groß geschrieben. Teile der Infrastruktur können lokal vorliegen und gleichzeitig Services von Cloud-Anbietern bezogen werden. Die Bedürfnisse der Nutzer stehen dabei klar im Vordergrund.

Gemeinschaft Cloud – gemeisam wollen wir mehr Kontrolle

Nutzerkreis: Vor allem Behörden, Universitäten, Genossenschaften etc.

Und die Datensicherheit?

je mehr wir uns auf Virtualisierung verlassen, desto mehr sollten wir verstehen wie unsere dort abgelagerte Daten von Anderen sicher sind und wie Sicherheitslösungen in cloudbasierten Umgebungen funktionieren.  Die Daten sollten in einer Cloud-Welt genauso sicher sein wie in unserer eigenen Computeranlage bzw. IT-Abteilung.  Das Problem besteht nicht darin, dass eine cloudbasierte Umgebung nicht durch den Anbieter gesichert wird, sondern dass, die Daten, sofern keine spezielle Vereinbarungen zwischen Benutzer und Anbieter getroffen sind, nicht unbedingt von den Risiken einer multimandantenfähigen gemeinsam genutzten cloudbasierten Umgebung geschützt sind!

Wir haben als Benutzer keine Ahnung über die anderen Mandanten des Host-Systems und wissen auch nicht wo unsere Daten auf einer gmeinsamen Speichereinrichtung mit einer weiteren Gruppe unbekannter Mandanten gespeichert sind. Tatsache ist, dass wir diese Dimension nicht gut genug kontrollieren können.

Jedoch sollten wir nicht übertreiben, denn Cloud-Anbieter hart daran arbeiten, die Sicherheit ihrer Umgebungen zu gewährleisten.

  • die Absicherung des Zugriffs auf die Anwendungsdaten beim Transfer zwischen lokalem Client und entferntem Server ist durch zahlreichen Entwicklungen im Bereich der sicheren Übertragung, wie beispielsweise SSL/TLS-Verschlüsselung gelöst.
  • die Verschlüsselung der Daten, die in Datenbanken und File-Systemen der Cloud gespeichert werden ist mit der Krytographie technisch gelöst.
  • Jedoch besteht das Problem, dass Administratoren des Cloud-Anbieters und der Dienste Zugriff auf die Nutzerdaten während der Verarbeitung haben.
  • Eine weitere Herausforderung in der Cloud ist die Abhängigkeit vom jeweiligen Cloud-Anbieter! Privatanwender fragen sich oft, was mit ihren Daten in der Cloud passiert, wenn der Anbieter eines Cloud-Dienstes Insolvenz anmeldet. Daher bieten neue Anbieter die Rücksicherung der Daten auf dem eigenen Computer an.

Und wie sieht es mit der Datenschutz und Big Brother aus?

90 % der Cloud Computing Infrastruktur befindet sich in Amerika. Nach Urteil des Europäischen Gerichtshofs dürfen nur eingeschränkt Daten in die USA gelangen. Datenschutzbeauftragten warnen insbesondere vor Verletzung des Datenschutzrechts bei Verwendung von Rechenzentren im Ausland. Wie ist es dann möglich die Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes einzuhalten werden.

Ausserdem sind 2 Tatsachen bekannt:

  • Cloud-Anbieter geben Datenbestände ihrer Kunden weiter.
  • Cloud-Betreiber mit Sitz in den USA unterliegen dem US-Recht und demnach dem Patriot Act. Unternehmen mit Sitz in den USA sind deshalb gezwungen, auch Daten an amerikanische Behörden auszuliefern.

Cloud Computing hat 2012 einen Negativpreis erhalten:  Big Brother Award. Die Preise werden, so die Stifter, an die verliehen, die in besonderer Weise und nachhaltig die Privatsphäre von Personen beeinträchtigen oder Dritten persönliche Daten zugänglich gemacht haben oder machen. 

Beispiel: One Drive

Registrierung

  • Für OneDrive brauchen Sie ein kostenloses Microsoft-Konto. So richten Sie es ein:
    • Rufen Sie die Internetseite www.onedrive.de auf.
    • Klicken Sie auf Registrieren und danach auf Jetzt registrieren.
    • Auf der folgenden Seite füllen Sie das Formular aus und klicken auf Konto erstellen.
    • Klicken Sie in der Registrierungs-E-Mail auf den enthaltenen Link und im Browser auf Ok.
    • Ihr OneDrive-Konto wird direkt im Browser geöffnet.
    • Künftig klicken Sie auf der OneDrive-Internetseite einfach auf Anmelden und tippen Ihre Daten ein.
    • Nach einem Klick auf Anmelden öffnet sich wieder Ihr OneDrive-Konto.

OneDrive am PC

  • Auf Ihre OneDrive-Daten greifen Sie nicht nur über den Browser zu:
  • Desktop-Client: OneDrive für den Windows-Desktop finden Sie hier.
  • Für OneDrive gibt es im Windows-Store auch eine Kachel-App.

OneDrive-Apps

Um auf Ihren Online-Speicher auch unterwegs zuzugreifen, benutzen Sie am besten die Apps für Apple-, Android- oder Windows-Handy oder -Tablet. Es gibt sie kostenlos im jeweiligen App-Store.

Android: OneDrive (Android) herunterladen
Apple: OneDrive (iOS) herunterladen
Windows Phone: OneDrive (Windows Phone) herunterladen

Mit dem Browser: So laden Sie Ihre Daten zu OneDrive hoch

Sie können sich an jedem PC mit Internet-Anschluss mit OneDrive verbinden. Dazu rufen Sie  www.onedrive.de auf und melden sich an. Wählen Sie dann den Ordner aus, in den Sie Dateien hochladen wollen und klicken Sie auf Hochladen. Im folgenden Fenster klicken Sie bei gedrückter STRG-Taste auf die gewünschten Dateien und anschließend auf Öffnen. Die Daten werden hochgeladen und stehen kurz darauf in Ihrem OneDrive-Konto zur Verfügung.

Mit dem Desktop-Client: So laden Sie Ihre Daten zu OneDrive hoch

Wenn Sie den Desktop-Client installiert haben, finden Sie einen OneDrive-Ordner (hier „SkyDrive“) als separaten Eintrag im Windows Explorer. Sobald Sie Dateien in diesen Ordner kopieren, werden sie automatisch in den Internetspeicher geschrieben; daraus gelöschte Dateien verschwinden auch von der Online-Festplatte.

Mit mobilen Apps: So laden Sie Ihre Daten zu OneDrive hoch

Auch unterwegs können Sie Ihr OneDrive befüllen. Das funktioniert in allen drei Handy-Welten weitgehend ähnlich: Starten Sie die OneDrive-App, wechseln Sie in den Ziel-Ordner, und wählen Sie das Symbol für den Upload: In iOS und Windows Phone ist das ein Plus-Zeichen, in Android ein Pfeil nach oben. Auf diese Weise klappt das mit allen Dateitypen, also auch mit Fotos. Am besten aber lassen Sie das automatisch erledigen: Bei der Installation der App werden Sie gefragt, ob Sie eine Backup-Funktion für Ihre Schnappschüsse einschalten wollen. Falls Sie das bejahen, spendiert Microsoft obendrauf sogar noch 3 weitere Gigabyte Speicherplatz.

Mit dem Internet-Browser: Dateien teilen

Die Daten in Ihrem OneDrive stehen zunächst nur Ihnen selbst zur Verfügung. Sie können mit OneDrive aber Dateien und Ordner aber auch mit anderen teilen. Das klappt in Firefox, Internet Explorer und Chrome auf die gleiche Weise: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Datei oder einem Ordner und dann auf Teilen. Falls Sie lediglich die E-Mail-Adresse des Empfängers angeben, kann er nur lesend zugreifen. Um das Bearbeiten zu ermöglichen, klicken Sie auf Empfänger sind nur zum Anzeigen berechtigt und legen die weitergehenden Rechte fest. Nach Klicks auf Teilen und Schließen findet der Empfänger die Daten auch in seinem OneDrive.

Mit iPhone oder iPad: Dateien teilen

In der OneDrive-App für iOS geben Sie Dateien für andere Nutzer genauso frei, wie Sie aus anderen Apps zum Beispiel per E-Mail versenden: Sie wählen die Datei einfach aus und tippen auf das Teilen-Symbol (siehe Bild). Danach versenden Sie einen Link zur Datei per E-Mail oder geben nach einem Tipp auf Berechtigungen an, ob ein anderer OneDrive-Nutzer die Datei nur betrachten oder auch bearbeiten darf.

Mit Android: Dateien teilen

Die OneDrive-App für Android verhält sich deutlich anders als die Apps auf den Konkurrenz-Produkten: Zum Teilen markieren Sie zunächst eine Datei, und tippen dann auf das Ketten-Symbol (siehe Bild). Soll der Empfänger die Datei auch ändern können, tippen Sie erst auf Anzeigen und bearbeiten und dann auf Ok; darf er sie nur aufrufen, tippen Sie gleich auf Ok.
Wählen Sie das E-Mail-Symbol, geben Sie die Mail-Adresse des Empfängers an, und senden Sie den vorgefertigten Text samt Internet-Link. Klickt der Empfänger darauf, sieht er die Datei nur im Browser. Erst, wenn er auf Meiner Liste „Geteilt“ hinzufügen klickt, landet die Datei auch in seinem OneDrive-Speicher.

Mit Windows Phone: Dateien teilen

Bei der App für Windows Phone 8 halten Sie zum Teilen den Finger etwas länger auf eine Datei. Tippen Sie im aufklappenden Menü dann auf Freigeben und Personen einladen. Nun können Sie einen Kontakt aus dem Adressbuch wählen oder neu eingeben und seine Rechte festlegen – also etwa, ob er die Datei bearbeiten darf.
Großer Pluspunkt: Markieren Sie mehrere Dateien per Mehrfachauswahl, etwa alle Fotos aus dem letzten Urlaub, lassen diese sich auf einem Rutsch teilen. Tippen Sie auf das Teilen-Symbol (siehe Bild), können Sie wieder Personen einladen.

Fotos und Diaschau

Fotos lassen sich über die OneDrive-Seite sehr elegant betrachten. Ein Klick auf eine Vorschau-Kachel zeigt das Bild vergrößert auf dunklem Hintergrund. Rechts am Rand erscheinen die Meta-Daten der Bildes – etwa wie groß es ist und welche Kamera es aufgenommen hat. Unten findet sich ein Filmstreifen mit den anderen Bildern dieses Ordners.
Das Beste: Klicken Sie im Menü über dem Bild auf Diashow wiedergeben, startet eine Diashau in voller Bildschirmgröße.

Audio und Video

Videos behandelt OneDrive ähnlich wie Fotos: Ein Klick auf eine Vorschau-Kachel öffnet ein Abspielfenster. Allerdings kann OneDrive nur wenige Videoformate abspielen. Immerhin klappt das unter anderem mit gängigen AVI-Dateien. Ob die Dateien abspielbar ist, erkennen Sie daran, ob ein Vorschaubild angezeigt wird.
Audio-Dateien hingegen behandelt OneDrive stiefmütterlich: Die lassen sich im Browser nicht abspielen. Aber natürlich können Sie die Dateien einfach auf die Festplatte herunterladen und dort abspielen.

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