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Serverdaten

Serverdaten und Client-Server Architektur

In einer Client-Server Architektur tauschen mehreren PCs über das Netzwerk Daten aus. Diese Firmendaten sind auf einem hochwertiges Serversystem gespeichert. Der Server ermöglicht den gleichzeitigen Zugriff auf die Serverdaten um unterschiedlichen Aufgaben gemeisam zu lösen.

Client-Server und ServerdatenEs handelt sich hier um mehr als nur die reinen Computers. Es geht hier um Kommunikation zwischen Programme bzw. Prozesse. Ein Computer kann nämlich ein Client oder ein Server sein. Der Server stellt einen Dienst zum Client bereit um Aufgaben zu lösen. Bei den Aufgaben kann es sich um Standardaufgaben (E-Mail-Versand, E-Mail-Empfang, Web-Zugriff, etc.) oder um spezifische Aufgaben einer Software oder eines Programms handeln. Eine Aufgabe wird im Client-Server-Modell als Dienst bezeichnet. In einem Client-Server-System arbeitet eine Software (Anwendungssystem), welche für ihre Aufgaben und Funktionen vom Client-Server-Modell Gebrauch macht.

Ein typisches Beispiel eines solchen Modells ist eine Datenbankanwendungzentral auf dem Server installiert, bestehend aus dem zentralen Datenbankserver als Server-Komponente und mehreren Benutzer-Clients als Client-Komponente.

Server

Ein Server ist nicht nur ein PC, es ist ein besonderer PC mit leistungsfähigen Komponenten.  Ein Prozessor ist nicht ausreichend, denn Prozessoren sind gewissermaßen das Herzstück eines Servers. Aktuell sind Intel Xeon oder AMD Opteron als 64 Bit Prozessoren mit 2 bis 8 Kernen bekannt. Die Anzahl der verfügbaren Software für die 64 Bit Welt steigt. Je mehr der Server Hauptspeicher besitzt, um so besser. Dies ist natürlich der Fall wenn Sie Datenbanken benutzen.

Festplatten

Fast alle Anwendungen produziert Daten. Die Daten werden entweder ins Dateisystem oder in einer Datenbank gespeichert. Die Festplatten werden in Bereichen geteilt. Die Partionen helfen für die Trennung der Daten. Jeder Server braucht zunächst eine Partition für das Betriebssystem. Diese Systempartion muss von den produktiven Daten (Firmendaten) separat liegen.

Die Festplatte sollte auf eine andere Festplatte über den sogenannte  RAID-Kontroller gespiegelt werden. Dies ersetzt keinesfalls ein Backup als Sicherungslösung. Bei datenbankservern werden oft zusätzliche Festplatte eingesetzt. Es ist aber machmal sinnvoll mehrere Platten als zentralisierte Storage zu benutzen.

Die Meisten denken oft nur an die Kapazität der Platten. Wichtiger ist die Performance. Es bedeutet, man sollte sich fragen, wie viele Input (Schreiben) bzw. Outpout (Lesen) Befehle Pro Sekunden IOPS) das Plattensystem leisten muss. Bei einer SATA-Platte mit 7.2000 RPM (Rotation Pro Minuten) kann man davon ausgehen, dass man 80 IOPS erreicht. Die Solid State Drive (SSD) gehört inzwischen zum PC-Alltag. Nun sind die Preisen gegenüber herkömmliche Schreibendreher noch zimlich teuer. Die Preise für Solid State Drives sinken jedoch kontinuierlich und die Vorteile sind groß. Je größer der IOPS-Wert ist, desto schneller ist der Datenträger. Neue SSD Speichermedien erreichen bis zu 10.000 IOPS.

Eine Solid State Drive hat keine beweglichen Teile wie Spindelmotor, rotierende Datenscheiben und Schreib-Lese-Köpfe, wie wir sie von herkömmlichen Festplatten kennen. Eine SSD arbeitet daher vollkommen geräuschlos. Zudem sind Solid State Drives dadurch auch viel robuster als ferromagnetische Laufwerke und vertragen im Betrieb bis zu viermal so starke Erschütterungen. Keine beweglichen Teile zu haben, macht Flashspeicher-Festplatten obendrein unempfindlicher gegenüber übermäßiger Wärmeentwicklung. Wirklich sparsamer im Stromverbrauch sind SSDs allerdings nicht mehr – hier haben die klassischen Scheibendreher mächtig aufgeholt.

Für Server ist eine leistungsfähige Anbindung an das Netzwerk Pflicht. Der Standard ist Giga-Ethernet.

Eine Datenstruktur für die Serverdaten erzeugen

Die einfachste Lösung um die Dokumenten eines Unternehmens in Serverdaten zu stukturieren ist die Ordnerstruktur nach Abteilung. Natürlich geben wir auch Tips und Alternative auf der Seite Datenorganisation.

Ein Dateiserver, auch Fileserver genannt, stellt einen zentralen Speicherort für die Serverdaten im Netzwerk bereit, an dem Sie

  • Dateien speichern
  • und gemeinsam mit Benutzern im Netzwerk verwenden können.

Wenn ein Benutzer eine wichtige Datei benötigt,

  • kann er auf dem Dateiserver auf diese Serverdaten zugreifen,
  • anstatt sie per Email zwischen den einzelnen Computern weiterzuleiten.
  • Falls Benutzers im Netzwerk auf dieselben Dateien und netzwerkfähigen Anwendungen zugreifen müssen, brauchen Sie einen Computer als Dateiserver im Netzwerk.

Die zentrale Speicherung von Serverdaten hat folgende Vorteile bzw. Gründe:

  • bei entsprechender Organisation besserer Überblick über vorhandene Daten
  • die Vermeidung von Konflikten zwischen unterschiedlichen Versionen eines Dokuments
  • eine zentrale Stelle für die Zugriffsverwaltung auf Dateien: Rechtevergabe
  • Arbeitsgruppen können mit denselben Dateien arbeiten, ohne sie transportieren zu müssen (per Mail, USB…)
  • Möglichkeit zur automatischen Versionierung oder Revision
  • Datensicherungen sind einfacher und günstiger, da nicht Daten auf jedem Client einzeln gesichert werden müssen. Bei entsprechendem Dateisystem können sogar während des laufenden Betriebs Snapshots gemacht werden.

Typische Firmenabteilungen

Die Organisation eines Unternehmens wird oft als Organigramm dargestellt.

  • Geschäftsführung (Management)
  • Verwaltungsorganisation & Qualitätssicherung
  • Personalabteilung, Rechtsabteilung
  • Buchhaltung
  • Finanzen
  • Controlling
  • Forschung & Entwicklung
  • Fertigung, Produktion
  • Kundendienst
  • Arbeitssicherheit
  • Öffentlichkeitsarbeit – PR und Werbung
  • Marketingabteilung
  • Information Technologie und EDV
  • Hardwareadministration und Technik
  • Dokumentmanagement
  • Verkauf, Vertrieb
  • Auftragsbearbeitung und Rechnungswesen
  • Logistik, Materialwirtschaft, Einkauf
  • Poststelle
  • Kundenbetreuung, ggf. Call Center
  • Hausverwaltung und Instandsetzung

In kleineren und mittleren Unternehmen sind oft die Abteilungen zusammengefasst.

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